Es gibt einen Mythos über Unternehmer der sich hartnäckig hält.

Der mutige Sprung ins kalte Wasser. Job kündigen, alles riskieren, Vollgas. Entweder du glaubst an dich oder du machst es nicht.

Das ist Unsinn.

Die meisten erfolgreichen Unternehmer die ich kenne — und die meisten die ich in Büchern und Hörbüchern kennengelernt habe — haben nicht mit einem großen Sprung angefangen. Sie haben angefangen. Einfach angefangen. Klein, nebenbei, ohne perfekten Plan.

Felix Plötz beschreibt in "Das 4-Stunden-Startup" genau diesen Weg: Du brauchst keinen perfekten Moment. Du brauchst vier Stunden pro Woche und eine Idee die du ausprobieren willst.

Meine eigene Geschichte

Ich hab das selbst erlebt — nur wusste ich damals nicht dass es einen Namen dafür gibt.

Ich war in der Disco. Nicht als Fotograf — einfach weil ich gerne gefeiert hab. Ich hatte eine Kamera und fand die Verbindung interessant: Fotografie und feiern, beides zusammen. Jede Disco hatte damals ihre eigene Website mit Bildergalerie — vor Social Media, in den Anfängen des Internets.

Ich hab angefangen zu fotografieren. Nicht weil ich ein Business aufbauen wollte. Sondern weil es Spaß gemacht hat. Weil ich der Mittelpunkt sein wollte — derjenige den jeder Stammgast kannte, der von jedem angesprochen wurde.

Nach etwa einem Jahr hab ich gemerkt: Das ist mehr als ein Hobby.

Nicht weil ich so viel Geld verdient hätte. Sondern weil ich immer besser wurde, immer mehr lernen wollte, immer größer denken wollte.

Also hab ich mich auf eine Ausbildung als Fotograf beworben — Richtung Werbung. Kein großer Sprung. Ein logischer nächster Schritt aus dem was bereits lief.

Und von dort ging es weiter. Ausbildung, Agentur, Studio Röhling, Unternehmertalk, Finanziell Frei.

Kein Masterplan. Schritt für Schritt. Better done than perfect.

Was Felix Plötz richtig beschreibt

Der wichtigste Gedanke im Buch ist nicht die Vier-Stunden-Formel. Es ist die Erlaubnis anzufangen ohne alles aufzugeben.

Du musst nicht kündigen. Du musst nicht alles riskieren. Du musst nicht warten bis die Idee perfekt ist oder der Zeitpunkt stimmt.

Du fängst an. Nebenbei. In den Lücken die dein Leben lässt. Nach der Arbeit, am Wochenende, in der Mittagspause.

Das Projekt wächst oder es wächst nicht. Wenn es wächst hast du irgendwann die Wahl — und die Entscheidung ist dann viel leichter weil du bereits weißt dass es funktioniert.

Wenn es nicht wächst hast du nichts verloren außer Zeit. Und etwas gelernt.

Der größte Fehler den Anfänger machen

Warten bis alles perfekt ist.

Das perfekte Logo, die perfekte Website, der perfekte Businessplan. Monatelange Vorbereitung — und dann doch nicht starten weil noch irgendetwas fehlt.

Ich hab das nie so gemacht. Nicht weil ich besonders mutig bin — sondern weil es einfach meine Art ist. Neues ausprobieren. Schauen was passiert. Wenn es funktioniert weitermachen. Wenn nicht — nächste Idee.

Better done than perfect.

Das klingt simpel. Aber es ist der einzige echte Unterschied zwischen Menschen die anfangen und Menschen die ewig planen.

Was das mit Finanziell Frei zu tun hat

Im Spiel gibt es eine seltene Karte — "Du hast eine App-Idee."

Du musst Nebenjobs kündigen. Du investierst Zeit und Geld. Es gibt keine Garantie. Aber wenn es funktioniert baust du passives Einkommen auf das skaliert ohne dass deine Zeit daran gebunden ist.

Das ist nicht zufällig so designed. Das ist meine eigene Geschichte — von der Disko-Fotografie bis zur App.

Jedes Projekt das ich je angefangen habe war am Anfang klein, nebenbei, ohne perfekten Plan. Studio Röhling war ein Nebenprojekt. Finanziell Frei war ein Wochenend-Experiment.

Keines davon hätte ich gestartet wenn ich auf den perfekten Moment gewartet hätte.

Der erste Schritt heute

Felix Plötz sagt: Vier Stunden pro Woche reichen um anzufangen.

Ich sage: Manchmal reicht ein Abend.

Du brauchst keine vier Stunden. Du brauchst eine Idee und den Mut sie auszuprobieren. Nicht zu perfektionieren — auszuprobieren. Der Unterschied ist riesig.

Was wäre dein erstes Experiment?

Ein E-Book über dein Fachwissen? Ein kleiner Service den du nebenbei anbietest? Eine Fotografie-Session am Wochenende? Ein Automat an der richtigen Stelle?

Fang heute an. Nicht perfekt. Einfach an.

Im Spiel verschiedene Wege ausprobieren — ohne echtes Risiko: finfreiapp.de

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Finanzbildung und Unterhaltung. Er stellt keine Anlage-, Finanz- oder individuelle Empfehlung dar und ist keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten bestimmter Finanzprodukte.

Theorie ist gut. Spielen ist besser.

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